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Relais als Schaltstufe

Problem: Das Ausgangssignal eines Reed`s hat eine zu geringe Leistung, um einen DC-Motor zu schalten. Eine Lösung ist die Verwendung eines Relaisals Schaltstufe:

Relais als Schaltstufe

Relais als Schaltstufe

Funktionsweise Relais

Aufbau: Relais sind elektromagnetische Schaltvorrichtungen, welche mit Hilfe eines kleinen Steuerstromes einen großen Last- bzw. Arbeitsstrom schalten können.
Ein Relais besteht im wesentlichen aus einer Spule mit Eisenkern, einem Joch und einem beweglichen Anker, an dem Kontaktfedern angebracht sind. Diese Kontaktfedern können Schließer oder Öffnerkontakte bilden.
Wird das Relais angesteuert, so wird der Anker durch das sich bildende Magnetfeld des Eisenkerns und Spule angezogen – das Relais hat geschaltet:
Relais - Aufbau und Funktion

Relais - Aufbau und Funktion

Vorteile Relais gegenüber elektronischen Schaltstufen:

  • Galvanische Trennung: Ja, mit der Einschränkung, dass auch elektronische Schaltstufen mittels eines Optokopplers die galvanische Trennung umsetzen können
  • Höhere Schaltleistung: für hohe Schaltleistungen setzt man Schütze ein.
 Nachteile:
  • geringere Schaltfrequenz
  • Verschleiß durch mechanisches Schalten

Relais zur Speicherfunktionen im Steuerkreis

Frage zur Selbsthaltung

Frage zur Selbsthaltung

Problem: Mit der Federrückstellung geht die Speicherfunktion des Ventils verloren.
Lösung:   Die Speicherfunktion muss nun auf der Steuerseite, sprich Elektrokreis übertragen werden. Die Lösung bietet eine sogenannte Relais-Schaltung mit Selbsthaltung:
Relais in Selbsthaltung - Relais Speicherfunktion - Funktionsweise

Relais in Selbsthaltung - Relais Speicherfunktion - Funktionsweise

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