Aufbau von pneumatischen Schaltplänen

Aufbau von pneumatischen Schaltplänen

In pneumatischen Schaltplänen sind die Bauelemente so angeordnet, dass der Energiefluss immer von unten nach oben fließt (im Gegensatz zu elektrischen Schaltplänen). So bildet die Druckluftquelle das erste Element; der Aktor das oberste Element. In der reinen Pneumatik erfolgt die Verarbeitung der Eingangssignale ebenfalls rein pneumatisch. Erkennbar aus der obigen Abbildung ist, wie das EVA1-Prinzip hier in den Schaltplänen erkennbar ist.

Pneumatik Schaltplan - Aufbau und Verstehen

Pneumatik Schaltplan - Aufbau und Verstehen

1 EVA steht hier für Eingabe – Verarbeitung - Ausgabe

Lesen von pneumatischen Schaltplänen

Pneumatische Schaltpläne in der Praxis bestehen zumeist aus mehreren Schaltkreisen, d.h. mehreren Stellglieder (wie z.B. Wegeventile) und den dazugehörigen Aktoren (Zylinder, Motor). Um diese Schaltpläne gemäß ihrem Signalfluss zu lesen, gehen Sie vor wie in der Animation abgebildet.

Lesen von pneumatischen Schaltplänen - Schaltungsanalyse

Lesen von pneumatischen Schaltplänen - Schaltungsanalyse

Zum obigen Schaltplan: Betätigen Sie die Taste -1SF1, so fährt der Zylinder -1MM1 aus. Sobald dieser seine vordere Endlage erreicht, spricht der Rollentaster -1BG1 an. Wie in der Animation grün markiert, stellt der betätigte Rollentaster 1BG1 eine zusätzliche Bedingung dar, damit der Zylinder 2MM1 im Schaltkreis 2 ausfahren kann.